VfB Lengenfeld 1908 e.V.

VfB Lengenfeld scheitert in der Vorrunde

Mitglied der Redaktion, 03.01.2018

VfB Lengenfeld scheitert in der Vorrunde

 

Bildtext: Tobias Wolf (rechts) und seine Wernesgrüner Mannschaft zogen gestern unerwartet souverän in die Zwischenrunde ein. Dagegen schied der VfB Lengenfeld (links Niwar Amin) – im Vorjahr immerhin noch Endrundenteilnehmer – vor allem wegen seiner mangelnden Chancenverwertung aus.

 Wernesgrün und Fortuna Plauen ziehen eine Runde weiter

Das Zwischenrundenfeld im Hallenfußballturnier um den Pokal der „Freien Presse“ ist seit gestern Abend komplett. Die letzte der acht Vorrundengruppen hielt eine unschöne Premiere bereit.

PLAUEN - 328 Zuschauer verfolgten gestern Abend in der Sporthalle an der Plauener Wieprechtstraße die Spiele der Vorrundengruppe H des Hallenfußballturniers um den Pokal der „Freien Presse“. Mit dem Vogtlandligisten SV Grün-Weiß Wernesgrün und dem FC Fortuna Plauen, gemeinsam mit Unterlosa Spitzenreiter der Vogtlandklasse, zogen zwei Favoriten in die am Sonntag beginnende Zwischenrunde ein. Am überzeugendsten mit fünf Siegen in fünf Spielen trat dabei Wernesgrün auf, das sogar noch auf einige Stammspieler verzichten musste.

Spielerisch durchaus zu überzeugen wusste auch der Vogtlandligist VfB Lengenfeld, der allerdings vor dem Tor viel zu umständlich agierte. Folgerichtig schied der VfB, voriges Jahr noch Endrundenteilnehmer, gestern aus. Die letzten vagen Hoffnungen aufs Weiterkommen machte der SpuBC Plauen zunichte, der durch Denis Schmalfuß in letzter Sekunde zum glücklichen 4:4 gegen Lengenfeld kam. Ansonsten fehlten den Kreisligisten SpuBC und Ranch Plauen sowie Traktor Lauterbach die spielerischen Mittel, um für eine Turnierüberraschung zu sorgen. Dass es die Lengenfelder durchaus besser können, bewiesen sie, als es um nichts mehr ging. Mit 9:0 Toren fegten sie den 1. FC Ranch im letzten Spiel des Tages aus der Halle.

Kamen die Schiedsrichter im Turnierverlauf bisher mit Zweiminutenstrafen aus, so sorgte der FC Fortuna gestern dafür, dass sich das änderte. Er handelte sich im Spiel gegen Ranch gleich zwei rote Karten ein: Christian Blei durfte nach einer Schiedsrichterbeleidigung vorzeitig duschen gehen, Johann Martynets folgte ihm nach einem rüden Foul von hinten in die Beine von Michael Leihkamm. Wie überflüssig dieses unsportliche Auftreten war, zeigt der Ausgang des Spiels. Fortuna gewann 6:2. Danach rafften sich die Plauener allerdings zu eine Trotzreaktion auf, wussten spielerisch zu überzeugen und entschieden ihre restlichen Partien souverän. Beide gestern gesperrten Kicker dürfen in


Quelle:Freie Presse


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